{Rezension} Auch der Mond wirft Schatten

Februar 2, 2019 0 Von Annaika

Titel: Auch der Mond wirf Schatten (Alina Sawallisch)

Format: Taschenbuch

Erscheinung: 2018

Preis: 14,90€

Quelle: https://www.schwarzer-drachen-verlag.de

Inhalt:

Als Teenager hat man es nicht leicht – Mena ist genervt von den Mitschülern, den Lehrern, und von ihrer Mutter sowieso!
Als jedoch in das Haus neben ihnen eine neue Familie einzieht, wird sie völlig aus der Bahn geworfen: Ben, der Sohn des neuen Nachbarn, übt eine große Anziehungskraft auf Mena aus, obwohl sie schnell ahnt, dass mit ihm etwas nicht stimmt.
Außerdem plagen sie plötzlich Nacht für Nacht Alpträume, die ihr immer mehr die Energie rauben – bis sie eines Nachts ins Bodenlose fällt.
Als ihr endlich klar wird, dass sie zum Opfer eines uralten Dämonenwesens geworden ist, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.
Wird es ihr gelingen, sich aus den Fängen des Dämons zu befreien? Und – welche Rolle spielt der attraktive Ben in dieser gefährlichen Lage?

Meinung:

Als Erstlingsroman der Autorin Alina Sawallisch merkt man als Leser, wie viel Herzblut in diesem Blut steckt. Warum? Zum einem an der Aufmachung: Das Coverbild hat die Autorin selber gestaltet. Dazu kommen noch kleine Illustrationen, die am Anfang von jedem Kapitel in dieses Einführen. Was ich persönlich sehr faszinierend fand und mich auch verzaubert hat.

Als Leser lernt man Mena und ihren Alltag schnell kennen (und lieben), welcher eigentlich nur aus ihrer Gitarre und Schule besteht. Die einzige richtige Beziehung führt zu ihrer besten Freundin Pearl. Zumindest bis Ben auftaucht und sie aus ihrem Trott holt. Jedoch wird sie seitdem auch von Albträumen geplagt, die sie nicht nur Nachts sondern auch Tagsüber verfolgen. Durch ein Schulprojekt kommt sie auf den Grund: Ein Dämon scheint ihr ihre Lebensenergie rauben zu wollen. Die naheliegendste Gedanke: Ben ist es. Aber eigentlich ist er doch so liebevoll zu ihr. Sie macht sich also mit Pearl auf die Jagd nach dem Dämonen.

Was mich tatsächlich (neben der Illustrationen) sehr beeindruckt hat war der Schreibstil. Er war sehr erfrischend zu lesen, weil er ohne extreme Klischees und Kitsch auskam und vor allem beschreibend war. Ergo: Ich hatte nicht das Gefühl in irgendein Jugenddrama zu geraten, wo jeder kleiner Blick, jedes kleine Gefühl auf Äusserste ausgeschlachtet wurde und übertrieben dargestellt wurde.

Fazit:

Das Buch erzählt eine Geschichte rund um die erste Liebe und das Teenagerdasein in Verbindung mit Mystik, Dämonen und Geheimnissen. Dabei hat mich vor allem der Schreibstil überzeugen können. Dazu gibt es einen echt fiesen Kliffhänger, weshalb ich mich schon sehr auf Band 2 freue. Für mich ein gelungendes Erstlingswerk der Autorin.

**** von 5 Stern*chen.