{Rezension}Träume, die ich uns stehle

Oktober 5, 2018 0 Von Annaika

Titel: Träume, die ich uns stehle (Lily Oliver)

Format: Klappenbroschur

Erscheinung: 2017

Preis: 9,99€

Quelle: www.droemer-knaur.de

Inhalt:

Lara kann nicht aufhören zu reden. Ein Zwang treibt die an Amnesie leidende junge Frau dazu, ihre Erinnerungslücken mit Worten zu füllen. Längst hört ihr keiner mehr zu, außer in den Therapiestunden, die sie als Patientin der Psychiatrie bekommt. Bis sie Thomas findet. Lara weiß, es ist falsch, ihre Verzweiflung über ihre Amnesie auf ihn abzuladen, denn Thomas liegt im Koma. Dennoch schleicht sie sich immer wieder zu ihm und bemerkt bald, dass er auf ihre Stimme reagiert. Lara beschließt, Thomas eine Geschichte zu erzählen: eine Liebesgeschichte zwischen ihr und ihm, die bald für beide realer wird als ihr Dasein im Krankenhaus. Ein Traum von Liebe, an den sich beide klammern und der die Kraft hätte, nicht nur Thomas aus der Dunkelheit zu holen, sondern auch Lara. Doch beide ahnen nicht, was für eine erschütternde Wahrheit in den Tiefen von Laras Geschichte auf sie wartet …

 

Meinung:

Ich war von vornherein gefesselt. Erst einmal natürlich von Lara. Wollte wissen was passiert ist und auch was Lara wiederfahren ist. Was war passiert?
Thomas ist ihr einziger Ruhepol. Zusammen mit ihm sortiert sie ihre Vergangenheit und Lara wird immer stabiler.
Im Buch hat man zwei Sichten: Die aus Thomas‘ und die aus Laras. Beide wissen nicht was ihnen wiederfahren ist. Zusammen finden sie es heraus. Verbunden durch die Verganhenheit wollen sie sich eine neue Zukunft erschaffen.

 

Fazit:

Lara und Thomas sind zwei Charaktere mit Ecken und Kanten. Sie könnten dem echten Leben entsprungen sein. Das die eine Art von Liebe verbindet, ist von vornherein klar, aber nicht ihr Verlauf. Er ist einzigartig! Ich als Leserin habe mich mit verliebt.
Die Autorin hat es geschafft eine mitreißende Handlung zu erstellen, die realistisch erscheint und den Leser tief berührt.

 

***** von 5 Sternchen